Die weltbekannte Kurstadt Marienbad ist die beliebteste im böhmischen Bäderdreieck. Wunderschön gelegen am Rand des Naturschutzgebietes Kaiserwald, versprüht sie mit den gepflegten Parkanlagen und der Bäderarchitektur aus dem 19. Jahrhundert den Charme einer romantischen Atmosphäre.

Im Jahre 1818 wurde die Stadt zum Kurort erhoben. Anfang des 20. Jahrhunderts fand sich die Cremé de la Créme der europäischen Gesellschaft in Marienbad ein. Auf der Hauptstraße befindet sich die Gedenkstätte von Fryderyk Chopin und in der russischen Straße steht die orthodoxe Kirche des heiligen Vladimirs, gegründet 1902. Ein Highlight ist sicherlich die singende Fontäne am südlichen Ende der Kolonnade. Das erste Mal erklang sie im Jahr 1986.

Die Neubarock-Hauptkolonnade aus dem Jahre 1889 wurde auf Anlass des Abtes vom Kloster Tepl gebaut. Das Kloster Tepl befindet sich unweit von Marienbad und ist ein beeindruckendes Beispiel barocker Baukunst. Das Kloster ermöglichte die Besiedelung des Gebietes und war Jahrhunderte lang ein geistliches, kulturelles, wissenschaftliches aber auch wirtschaftliches Zentrum.

In der Umgebung entspringen ca. 140 Naturmineralquellen. Die Basis für die Kurbehandlung stellen natürliche Mineralquellen mit dem Kohlendioxidinhalt und die Peloide dar.